Langlauf

09.02.2016

Regionsmeisterschaft 2016

Am letzten Februarwochenende fanden die Regionsmeisterschaften im Langlauf statt. Der erste Tag wurde am Samstag vom Skigau Werdenfels durch den SC Partenkirchen auf der Heimloipe in Kaltenbrunn ausgetragen. Bei den milden Temperaturen, die zu Beginn der Woche herrschten, zunächst ein Zitterspiel. Da es nicht möglich war, gut befahrbare Loipen zu spuren, entschied man sich, den kompletten Wettbewerb für alle Altersklassen in der freien Technik auszutragen, um nicht komplett absagen zu müssen.

Bei einem anspruchsvollen Skicross hatten die Jahrgänge U8 und U9 1,5km (Strecke ohne S-Kurve) zu bewältigen, allerdings auch mit Schanze und einer ziemlich hohen Tretorgel. Einigen wenigen kritischen Stimmen zum Trotz, bewältigten die kleinen Läufer diese Strecke mit Bravour und hatten auch alle ihren Spaß dabei!

Die Jahrgänge U10 bis U18 liefen die Strecke inklusive der S-Kurve auf 2km, U16-U18 sogar zweimal.

Mit knapp über 200 Teilnehmern war das Startfeld und die Konkurrenz in den einzelnen Alterklassen für viele ungewohnt groß. Viele Kinder, die sonst nur an klassischen Rennen teilnehmen, freuten sich, einmal ihre Klasse im skaten zeigen zu dürfen und so gab es auch bei den Ergebnissen manch positive Überraschung. Das größte Teilnehmerfeld stellte mit Abstand der SC Lenggries, gefolgt vom ausrichtendem Verein, dem SC Partenkirchen. Der SCP konnte 5 Tagessiege einholen, wobei Tilmann Hartlieb in der Klasse U11 mit einer tollen Leistung den sehr starken Konkurrenten Tobias Tent vom SLV Tegernsee knapp bezwingen konnte. In dieser Altersklasse war der SCP sogar mit 3 Läufern in den Top 5 vertreten. Ebenso in der starken Klasse der U10 weiblich, wo Melli Wörnle vor ihrer Teamkollegin Romi Hartlieb den 1. Platz belegte, knapp gefolgt von Annalena Knab auf dem 4. Rang.

Ein gelungener erster Tag, der unterstützt von herrlichem Wetter mit strahlendem Sonnenschein, perfekt vom SC Partenkirchen ausgerichtet und professionell moderiert wurde. Ein Highlight für viele Athleten war der spontane Besuch von Miriam Gössner, die sich nach ihrer eigenen Trainingseinheit von den Kleinsten einen Tee servieren ließ, sich auf ihre sympathische Art mit den Kindern unterhielt und geduldig Autogramme gab.

Am Sonntag hieß es dann früh aufstehen, denn der 2. Tag der Regionsmeisterschaft, als Duathlon ausgeschrieben und ausgetragen vom SC Lenggries und SC Gaissach musste witterungsbedingt auf die Moni Alm verlegt werden. Dort fand ein rein klassischer Lauf für alle Alterklassen auf einer anspruchsvollen, bergigen Strecke statt. In einem perfekt organisierten Massenstart wurden die Startplätze, der immer in 2 Alterklassen starteten Läufer, nach der bisherigen Platzierung im Salomoncup verteilt. Beim Start hieß es dann den „Massen" zu entfliehen und schnell in die richtige Spur zu kommen, was den meisten Läufern auch gut gelang. Die Alterklassen U8-U11 hatten eine Runde von 2,7km ohne Suttenanstieg zu laufen, U12-U15 zwei Runden, eine mit und eine ohne Suttenanstieg und ab U16 sogar 3 Runden, zwei mit und eine ohne Suttenanstieg mit insgesamt 9,5km. In der U14 ging der Sieg souverän, wie auch schon am Samstag an Andreas Stengle, der sich damit auch den Regionsmeister Titel in der Schüler männlich Wertung sicherte- Glückwunsch! Souverän mit einem Vorsprung von 1:09,2 siegte in der jüngsten Alterklasse U8 weiblich Lotta Draeger, die sich am Samstag knapp geschlagen geben musste. Tilmann Hartlieb belegte am Sonntag den 2. Platz und verpasste somit knapp den Gesamtsieg bei den Kindern männlich. Nicht zu vergessen Karl Schauer, der angefeuert von den Anwesenden des SCP, mal wieder kurzärmlig durch die Runde eilte und n der AK männlich den 2. Platz belegte.

Auch dieser Tag war von den beiden Skiclubs super organisiert. Die Tombola mit tollen Preisen war bei den Kindern ein Highlight, das das Warten auf die Siegerehrung verkürzte. Ein Lob für den straff organisierten Ablauf!

Die kleine Enttäuschung, dass es keine Urkunden gab , wurde dadurch wettgemacht, dass es für alle Teilnehmer eine Trinkflasche gab.

Nach diesem anstrengendem Wettkampfwochenende hatten sich die Athleten am Montag einen Ruhetag verdient, um mit neuen Kräften in den Endspurt der diesjährigen kurzen Rennsaison zu starten.

Motiviert waren sicher alle gleichermaßen nach diesen tollen zwei Tagen.

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