Felix Neureuther hat's endlich geschafft: Beim Slalom in Kitzbühel fuhr der 25-jährige vom SC Partenkirchen seinen ersten Weltcup-Sieg heraus. Den zweiten Sieg gab es dann beim Heimrennen am Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen.
In Kitzbühel war es vor allem im zweiten Lauf ein heißer Ritt, aber Felix brachte ihn ins Ziel, wo der Jubel über den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere unbeschreiblich war. Vater Christian, der den Slalom von Kitzbühe 1979 gewonnen hatte, fiel Felix schon im Zielraum in die Arme. "Es ist für mich unfassbar", sagte Felix Neureuther über seinen großen Erfolg kurz vor Olympia. 1:37,35 Minuten reichten nach Addition beider Läufe für den Triumph. Nach vielen Jahren Auf und Ab für Felix und seinem harten, zähen Kampf gönnten ihm nicht nur die aktiven Weltcup-Kollegen diesen herausragenden Sieg, auch der ganze Skiclub-Partenkirchen gratulierte von Herzen und freute sich mit Felix!
Am 13. März hat er es seinem Vater zum zweiten Mal gleichgetan und 36 Jahre nach Christian am heimischen Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen den Weltcup-Slalom gewonnen. Zwei Wochen nach seinem Ausscheiden beim Olympia-Slalom von Whistler feierte der 25-Jährige im letzten Rennen der Saison seinen zweiten Weltcup-Sieg. In einer Gesamtzeit von 1:43,63 Minuten schob sich Neureuther mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch von Rang fünf ganz nach vorne. "Das ist unglaublich für mich. Ich bin so glücklich, dass ich nach Kitzbühel hier meinen zweiten Sieg hole. Das ist etwas ganz, ganz Großes", sagte Neureuther, der in einem Jahr in Garmisch-Partenkirchen bei der WM auch um eine Medaille mitfahren will. Platz zwei ging an den Österreicher Manfred Pranger, der 0,29 Sekunden langsamer war als Neureuther. Dritter wurde der schwedische Olympia-Dritte Andre Myhrer (0,35 Sekunden zurück).