
Anders Jacobsen hat auch das zweite Springen der Vierschanzentournee gewonnen. Der Norweger konnte sich nach einem verpatzten ersten Durchgang mit einem Wahnsinnsflug auf 143 Meter noch an allen vorbeischieben. Am Ende verwies der 27-Jährige beim Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen seinen Dauerrivalen Gregor Schlierenzauer um den Hauch von 0,9 Punkten auf den zweiten Platz. Dritter wurde Anders Bardal aus Norwegen. Jacobsen war nach dem Sieg natürlich aus dem Häuschen: "Der erste Sprung war wie ein Helikopter-Flug. Der zweite war viel besser. Es hat richtig viel Spaß gemacht."
Viel Spaß hatten auch die 20.500 Zuschauer im ausverkauften Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen. Begeisternder Sport und tolle Stimmung sorgten für ein besonderes Live-Erlebnis am ersten Tag des Jahres. Vor den Fernsehschirmen zuhause verfolgten 6,55 Mio. Zuseher alleine in Deutschland des Springen, was einem Marktanteil von 30,9 Prozent der TV-Zuschauer entspricht. In Österreich sahen 1,1 Mio. Fernsehzuschauer das Neujahrsskispringen live, was dort einen Marktanteil von 55 Prozent bedeutet.